Presseinformation
...und was sagt die Industrie?
<Aachen, November 2009> "Schneller auf dem Markt sein, Wettbewerbsvorteile sichern, Marktmechanismen frühzeitig berücksichtigen und gleichzeitig die Anforderungen internationaler Regulierung erfüllen." so fasst Dr. Zimolong, Geschäftsführer des Aachener Beratungsunternehmen Synagon, die wichtigsten Herausforderungen, denen sich die MedTech-Industrie gegenübergestellt sieht, zusammen. Daher müssen die innovativen Techniken für die minimal invasive orthopädische Therapie, die im Rahmen von orthoMIT entwickelt werden, nicht nur die Mediziner als Anwender überzeugen, sondern auch auf einem streng regulierten Gesundheitsmarkt bestehen können.
Entsprechend werden im Vorhaben orthoMIT im Rahmen eines eigenen Teilprojektes gesundheitsökonomische Bewertungen der neuen Therapiekonzepte von Beratern der Aachener Firmen Synagon GmbH und qcmed GmbH realisiert. Diese Analysen sollen parallel zu der Entwicklung innovativer Therapieansätze und Produkte auch deren Nachhaltigkeit und Ökonomie sichern. Der direkte Nutzen für die am orthoMIT-Projekt beteiligte MedTech-Industrie liegt in den Aussagen zur voraussichtlichen Marktgängigkeit ihrer Projektergebnisse. So konnte bereits das Potential bei Nutzung der orthoMIT Technologie für die Kniechirurgie eindrucksvoll aufgezeigt werden. Demzufolge ließen sich die Kosten in der Knieendoprothetik, alleine durch die Anwendung des orthoMIT Vorgehens, erheblich reduzieren.
Jetzt haben Synagon und qcmed die im Forschungsprojekt eingesetzten Methoden in einem gemeinsamen Leistungsportfolio gebündelt. Sie zeigen Wege und Strategien auf, um die notwendige Basis für eine nachhaltige Sicherung der Finanzierung von Medizintechnologie speziell im Krankenhausmarkt aufzubauen. Dies umfasst sowohl die allgemeine Zulassung (CE-Zeichen) mit dem Fokus Produktsicherheit, wie auch die Darstellung der Möglichkeiten zur Kostenerstattung durch das Gesundheitssystem. Neben Politik und Wirtschaft erwarten zunehmend auch Entscheidungsträger in Krankenhäusern von der MedTech-Industrie praktische Lösungen zur Refinanzierung von Medizintechnik. Das Wissen um die Vergütungsmöglichkeiten stellt somit auch für den Vertrieb ein wichtiges Hilfsmittel dar. Der Schlüssel zur Sicherung von Wettbewerbsvorteilen liegt daher in einer möglichst frühzeitigen und parallelen Bewertung von Risiko, Sicherheit und gesundheitsökonomischen Aspekten ganzer Versorgungskonzepte. „Für uns als klinische Anwender aber auch gerade für unsere Projektpartner aus der Industrie bedeuten die projektbegleitenden gesundheitsökonomischen und qualitätssichernden Analysen der einzelnen Therapiekonzepte einen enormen Vorteil, um die Umsetzung der Projektergebnisse sicherzustellen. Nur so bleibt Nachhaltigkeit für orthoMIT nicht nur eine leere Worthülse.“ erklärt Prof. Niethard, Sprecher des Konsortiums.
Pressekontakt
Weitere Informationen und Bildmaterial erhalten Sie unter www.orthomit.de oder hier:
orthoMIT-Geschäftsstelle, c/o Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik, Telefon: 0241/963-2423, Fax: 0241/963-2421, Email: c.monfeld@akm-aachen.de
Sprecher des Konsortiums und medizinische Projektkoordination:
Univ.-Prof. Dr. med. F.U. Niethard, Orthopädische Klinik, Universitätsklinikum Aachen der RWTH Aachen Telefon: 0241/80-89410, Fax: 0241/80-82453, Email: funiethard@ukaachen.de
Priv.Doz. Dr. med. J. Ohnsorge Tel.:0241/80-80790, Email: johnsorge@ukaachen.de
Technische Projektkoordination:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. K. Radermacher, Lehrstuhl für Medizintechnik der RWTH Aachen, Telefon: 0241/80-23873, Fax: 0241/80-22870, Email: meditec@hia.rwth-aachen.de
Kontakt zu Teilprojektverantwortlichen:
Synagon GmbH, Im Süsterfeld 6, 52072 Aachen, Tel.: 0241/70103121, Email: Tim.Hoppe@synagon.de
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